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Strategien zur Verkehrsplanung

Der Verkehrsclub Deutschland VCD hat in einer Pressemitteilung seine Hoffnungen und Forderungen zum Zeitpunkt der Sondierungsgespräche aufgelistet. So sieht der VCD gerade im Vorfeld zur Weltklimakonferenz in Bonn die Notwendigkeit, ein Zeichen für Umwelt und Deutschlands Vorreiterposition zu geben. Dabei müssen sowohl der CO2-Ausstoß als auch gesundheitsschädliche Schadstoffe wie Feinstaub und Stickoxyd vermindert werden. Laut dem VCD würden Subventionen im Bereich Verkehr zu einem finanziellen Verlust von rund 30 Milliarden Euro jährlich für die Bundesrepublik führen. Subventionen für Diesel und Flugverkehr wiegen hier besonders schwer. Dieses Geld könnte zu Gunsten der Verkehrswende und umweltfreundlicher Verkehrsmittel umverteilt werden.

Autohersteller dürften nicht von Ihren Pflichten entbunden werden, sondern sollten sich vermehrt in Richtung neuer emissionsarmer und -freier Techniken wenden. Somit würden Abgasstandards die Automobilindustrie auf Dauer nicht schwächen, sondern stärken. Denn nur mit einer innovativen Industrie werden deutsche Automobilhersteller auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Besonders die Bahn könnte als Alternative zum massiven, automobilen Individualverkehr dienen. Dieses würde durch starke Investitionen ins Schienennetz, einen verstärkten Taktfahrplan und eine Senkung von Trassenpreisen von einer finanziellen Umverteilung profitieren. Somit würde eine Verkehrswende nicht allein zum Klimaschutz sondern auch zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.